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Take Time – Legacy-Kooperation ohne ein Wort
Ein kooperatives Legacy-Kartenspiel, das ganz ohne Worte auskommt – und genau dadurch verbindet. Wunderschön gestaltet, hochwertig und mit jeder Partie fordernder. Von uns eine klare Kaufempfehlung.
Worum geht’s?
Take Time ist ein kooperatives Legacy-Kartenspiel für 2 bis 4 Personen: Gemeinsam arbeitet ihr euch durch eine Kampagne rund um das Thema Zeit, die von Partie zu Partie kniffliger wird. Das Besondere – in der entscheidenden Auslegephase dürft ihr nicht miteinander reden. Und das Beste: Es wird nichts geklebt oder zerstört, das Spiel bleibt vollständig erhalten.
Manche Spiele überzeugen schon, bevor die erste Karte liegt. Take Time von Libellud ist so eines: Katja und ich hatten es heute zum ersten Mal auf dem Tisch – und waren schnell sicher, dass es nicht das letzte Mal war.
Erster Eindruck
Schon beim Auspacken fällt die Liebe zum Detail auf: das goldene Uhren-Motiv, die tief in Blau und Violett getauchten Karten, das schön gestaltete Zahnrad-Element. Take Time sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch richtig hochwertig an. Man legt die Teile gern in die Hand.
Schweigen verbindet
Der Kern ist ein kooperatives Puzzle mit einer besonderen Regel: In der Auslegephase dürft ihr nicht miteinander reden. Ihr müsst also erahnen, wie die andere Person denkt, welcher Logik sie folgt. Das klingt simpel, ist aber der eigentliche Reiz – man lernt sich (oder die eigene Beziehung 😉) ganz nebenbei besser kennen. Wer schon gut eingespielt ist, hat es leichter; wer sich neu kennenlernt, tut das hier im Schnelldurchlauf.
Legacy ohne Reue
„Legacy“ schreckt manche ab – Aufkleber, zerrissene Karten, ein Spiel für die Tonne. Bei Take Time ist das anders: Es wird nichts geklebt oder dauerhaft verändert. Die Kampagne wird mit jeder Partie anspruchsvoller, das Material bleibt dabei komplett erhalten. Heißt: Ihr könnt das Spiel danach weitergeben oder mit neuen Leuten noch einmal von vorn erleben, ohne es neu kaufen zu müssen. Für einen Spieleverein wie uns ein riesiger Pluspunkt.
Wie spielt es sich?
Der Einstieg ist leicht, der Anspruch wächst mit. Gerade zu zweit entsteht schnell ein schönes, wortloses Miteinander aus Blicken und Ahnen. Mit rund 30 Minuten sind die Partien angenehm kurz – die Sorte „komm, noch eine“.
Fazit
Take Time hat uns rundum überzeugt: wunderschön, hochwertig, klug und dank des cleveren Legacy-Konzepts jederzeit wiederspielbar. Der wortlose Koop-Kniff macht es zu etwas Besonderem – ideal für Paare, gute Freund:innen und alle, die sich spielerisch besser kennenlernen wollen. Von Katja und mir eine klare Kaufempfehlung.
Das gefällt uns
- Wunderschöne, hochwertige Ausstattung
- Legacy-Kampagne ganz ohne Kleben oder Zerstören – wiederverwendbar und weitergebbar
- Wortlose Kooperation, die man so selten erlebt
- Leichter Einstieg, wachsender Anspruch
- Kurze Partien von rund 30 Minuten
Das weniger
- Das Schweigen ist Geschmackssache – nicht jede Runde mag den fehlenden Austausch

